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Virenabwehr

Der kleine Grippe-Selbstschutz

Wie wird Grippe übertragen?

Die Übertragung der Grippeviren zwischen Menschen erfolgt durch Speicheltröpfchen beim Atmen, Husten oder Niesen. Eine Übertragung ist auch über verunreinigte Oberflächen (z.B. Türgriffe) oder über die Hände möglich. Ein besonders hohes Ansteckungsrisiko besteht dort, wo Menschen in größerer Zahl aufengem Raum versammelt sind, z.B. auf Veranstaltungen, im Kino, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Kaufhäusern.

Auf welche Symtome sollten Sie achten?

 

Wie vermeidet man eine Virusübertragung am Arbeitsplatz und zu Hause?

Die Hände vor dem Kochen und Essen, nach dem Toilettengang, nach (vielen) Händeschütteln und (viel) benutzten Türklinken besonders gründlich waschen. Gründlich Hände waschen heißt: Hände unter fließendes Wasser halten, anschließend 20 bis 30 Sekunden lang mit Seife, auch zwischen den Fingern einreiben, abspülen und mit einem Einweg-Papierhandtuch abtrocknen. Gute Angewohnheit ist es sich die Hände gründlich zu waschen wenn man nach Hause kommt oder morgens im Büro nach dem man die Kollegen mit Handschlag begrüßt hat. Eine Selbstschutzangewohnheit ist es, sich mit den Händen nicht an den Schleimhäuten von Augen, Mund und Nase zu berühren. Viren dringen über die Atemwege oder über die Schleimwege in den Körper, nicht über die normale (trockene) Haut. Deshalb generell die Hände möglichst vom Gesicht fernzuhalten und die Hände mehrmals täglich zu waschen.

Ist gerade Grippezeit oder eine Grippe "angesagt" sollte man im Büro vereinbaren, sich ohne Handschlag zu begrüßen und das Büro regelmäßig zu lüften. Lüften Sie geschlossene Räume drei bis viermal täglich für jeweils zehn Minuten. Die Luft wird spürbar besser. Mehr Sauerstoff zum arbeiten und die Anzahl der Viren in der Luft wird deutlich verringert.

Husten oder Niesen sollte man nicht wie üblich in die Hände (wenn doch, dann sofort Taschentuch benutzen und ab zum Händewaschen ohne Türklinken direkt anzufassen, da sonst hier viele Viren kleben bleiben), sondern auf den Ärmel, das nennt man hygienisch husten.

Wer die Nase putzt, sollte ein Einmaltaschentuch verwenden, und dieses sofort nach einmaligem Gebrauch wegwerden und anschließend die Hände waschen. Halten Sie beim Husten einen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen, wenden Sie sich dabei von Ihrem Gegenüber ab. Wer verdächtig häufig hustet sollte zu Hause bleiben, ein Anstecken der Kollegen gilt zu vermeiden. Mit falschem Ehrgeiz schaden Sie sich, Ihren Kollegen und letztlich Ihrem Arbeitgeber viel mehr.

Zusammenfassung:

 

Ist eine Grippeschutzimpfung hilfreich? Pro und Contra zur Grippeschutzimpfung

 

Zu Hause Gesund werden und Familienmitglieder schützen

Verzichten Sie, wenn Sie erkrankt sind, auf Körperkontakte wie Küssen, Umarmen, usw. Gegenstände (z.B. Handtücher), vorallem in Küche und Bad möglichst nicht gemeinsam benutzen. Achten Sie auf Sauberkeit. Halten Sie sich nach Möglichkeit in einem separaten Raum auf, schlafen Sie nicht mit Ihrem Partner im gemeinsamen Bett. Verwenden Sie stets ein Einmaltaschentuch, benutzen Sie es nur einmal und entsorgen Sie es sofort in einer Plastiktüte. Keine Taschentücher herum liegen lassen. Lüften Sie auch Ihre Wohnung drei- bis viermal täglich.

Zusammenfassung:

 

Helfen Atemschutzmasken?

Zusammenfassung:

Da Grippeviren 1000 mal kleiner sind als der Durchmesser eines menschlichen Haares schützen diese Masken nicht vor den Viren ansich, sind aber dennoch sinnvoll, weil man durch das Tragen verhindert, sich selbst über die Hände anzustecken. Man greift sich normalerweise viel öfter ins Gesicht, als man denkt: Die Hälfte aller Übertragungen finden über die Hände und anschließend über die Schleimhäute statt! Sinnvoll sind diese Masken, wenn man selbst Viren oder Bakterienträger ist, um möglichst niemanden anzustecken. Zwar können durch die Atemluft die Viren ungehindert durch den Filter, doch feine Wassertröpfchen mit Viren werden nicht durch den Filter gelassen. Somit werden weniger Viren und Viren weniger weit aus dem Körper getragen. Positiv gesehen hilft die Maske wegen der Sensibilisierung der Ansteckungswege, negativ gesehen verbreitet sie Panik und bedrückende Stimmung. Der eigentliche Schutz ist sehr gering.

Hier noch einmal die detailierte Erläuterung, warum Schutzmasken nur wenig helfen:

Medizinischer Mund-Nasen-Schutz, auch OP-Masken genannt, haben eine gewisse Schutzwirkung, zumindest gegen Bakterien. Entsprechende Filter sind auch in den weißen FFP-Halbmasken enthalten. Also zum Selbstschutz nur eingeschränkt wirksam, völlige Sicherheit wird durch die Atemschutzmasken nicht gewährleistet. Warum ist das so? Starten wir einen Größenvergleich:

Als Feinstaub werden kleine Staubteilchen bezeichnet, die höchsten 10 µm groß sind. (1 µm = 1 Mikrometer = 1 Millionstel Meter = 1 Tausendstel Millimeter = 10 hoch minus 6 m).

Größenvergleich: ein menschliches Haar hat einen Durchmesser von ca. 100µm = 10 hoch minus 4 m

Normale Bakterien sind normalen zwischen 1 und 10 μm groß, also ähnliche Größenordnung wie Feinstaub.

Viren sindzwischen 10 und 1000 Nanometern groß. Grippeviren liegen zwischen 80 und 120 Nanometern.

Ein Nanometer (abgekürzt: 1 nm) steht für ein milliardenstel Meter (1/1.000.000.000 m = 10 hoch minus 9 m). Das heißt ein Meter entspricht genau einer Milliarde Nanometer .

Zusammenfassung:

Feinstaub und Bakterien messen maximal 10 μm = 10.000 Nanometer = 10 hoch minus 5

Der Grippevirus mißt ca 100 Nanometer = 10 hoch mins 7

... und nun kommt's ...

das heißt, dass der Schweinegrippe-Virus noch einmal um den Faktor 100 kleiner sind ist als ein Feinstaubpartikel oder Bakterien. Wobei ein Feinstaubpartikel um den Faktor 10 kleiner ist als der Durchmesser eines menschlichen Haares. Somit ist das Virus 10 mal kleiner als das feinmaschige Gewebe einer Atemschutzmaske.

 

Wichtiger Hinweis
Informationen dieser Webseite sollten niemals als alleinige Quelle für Entscheidungen verwandt werden. Fragen Sie  bei gesundheitlichen Beschwerden Ihren  Arzt oder Apotheker. Medikamente sollten niemals ohne Absprache mit einem Arzt oder Apotheker eingenommen werden!

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